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Es war einmal in einer fernen Stadt, in einer fernen Zeit, lassen wir es ganze zehn Jahre her sein, ein Hofnarr und Vagabund, ein Musicus und Tausendsassa. Des Tages träumte er sich in die Ferne, jedoch schon vor der Dämmerung ward jedes Gasthaus im Orte sein willkommenes Heim. Eines schönen Morgens, die Sonne hatte den Zenit bereits überschritten, erreichten seltene Klänge sein Ohr. Angelockt von diesen vergaß er fast seinen Humpen zu leeren, besann sich kurz, nahm einen kräftigen Hieb und folgte dem verzaubernden Schall. Der Weg führte ihn entlang duftender Gärten zu einem einfachen Haus. Sein Blick fiel durch ein niedrig gelegenes Fenster hinein in das dunkle Gewölbe. Er traute seinen Augen kaum, inmitten von Büchern, frisch versponnener Wolle, hinter sonderbarem Constructum saß ein Mädchen mit hölzernen Schlägeln. Er teilte mit ihr seinen Wein, griff die Laute und stimmte nach der Melodie seines Herzens ein. Kaum, dass ein neuer Tag anbrach trat ein Weitgereister hinzu. Er sprach: „Halt da! Wer spielet diese liebliche Melodei? Mir dünket es fehlet euch tiefere Bande.“ Und ehe noch eine Antwort möglich ward erklangen nie gehörte Lieder über Feld und Flur. Als ein weiterer Tag anbrach begaben sich die drei Verbundenen auf einen gemeinsamen Weg, auf dem das Mädchen wie erwartet nörgelte, auch die Kutsche lenken wollte, ständig anhalten musste um ihre Notdurft zu verrichten, immer streng über das wenige gemeinsame Gold wachte, da sie die gemeinsame Mission nicht aus den Augen verlor. Es ward Regen und Schnee, es ward brennender Sonnenschein, wider aller Gefahren und Hindernisse schritten sie voran. Es verging Jahr um Jahr und so gelangten sie, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt, gemeinsam an im städtischen Getümmel. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann gibt es soWas noch heute. Und die Moral von der Geschicht, soWas gibt es oder nicht.